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    Robert Gurk
    Meister vom Stuhl

Noch ist die blühende goldene Zeit – 105

Melodie: W. Baumgartner 1820-1867
Text: O Roquette, 1824-1896

Noch ist die blühende goldene Zeit:
o du schöne Welt, wie bist du so weit!
und so weit ist mein Herz,
und so klar wie der Tag,
wie die Lüfte, durchjubelt vom Lerchenschlag!
Ihr Fröhlichen, singt,
weil das Leben noch mait:
noch ist die schöne, die blühende Zeit,
noch sind ¦:die Tage der Rosen!:¦

Frei ist das Herz, und frei das Lied,
und frei ist der Bursch, der die Welt durchzieht;
und ein rosiger Kuss
ist nicht minder frei,
so spröd und verschämt auch die Lippe sei.
Wo ein Lied erklingt, wo ein Kuss sich beut, da heisst’s:
Noch ist blühende, goldene Zeit,
noch sind ¦:die Tage der Rosen!:¦

Ja im Herzen tief innen ist alles daheim,
der Freude Saaten, der Schmerzen Keim.
noch ist die blühende goldene Zeit:
o du schöne Welt, wie bist du so weit!
Drum frisch sei das Herz
und lebendig der Sinn,
dann brauset, ihr Stürme, daher und dahin!
Wir aber sind allzeit zu singen bereit:
Noch ist die blühende, goldene Zeit,
noch sind ¦:die Tage der Rosen!:¦

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