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    Robert Gurk
    Meister vom Stuhl

Flüchtiger als Wind und Welle – 92

Melodie: „Gott erhalte Franz den Kaiser…“
J. Haydn, 1732-1809

Text: Br.: J. G. Herder 1744-1803

Flüchtiger als Wind uns Welle
flieht die Zeit, was hält sie auf?
Sie genießen auf der Stelle
sie ergreifen schnell im Lauf,
das, ihr Brüder, hält ihr Schweben
hält die Flucht der Tage ein,
|:schneller Gang ist unser Leben:
Lasst uns Rosen auf ihn streun!:|

Rosen, denn die Tage sinken
in des Winters Nebelmeer;
Rosen, denn sie blüh’n und blinken
links und rechts noch um uns her.
Rosen steh’n auf jedem Zweige
jeder schönen Jugendtat.
|:Wohl ihm, der bis auf die Neige
rein gelebt sein Leben hat!:|

Tage, werdet uns zum Kranze,
der des Greises Schläf‘ umzieht,
und um sie in frischem Glanze
wie im Traum der Jugend blüht!
Nie wird sich der Kranz entblättern
eines Lebens, froh und rein;
|:stets wird er in Sturm und Wettern
voll von Friedensreisern sein.:|

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